Gräser im Wind

in all dem vielen das eigene

Hochsensibilität

Hochsensible haben besondere Fähigkeiten, die mit ihrer Art der Wahrnehmung zu tun haben: Eindrücke jeglicher Art (z.B. was wir sehen, hören, riechen, fühlen, spüren, Emotionen, Stimmungen anderer Menschen …) werden intensiver aufgenommen und verarbeitet, oft auch mit hoher innerer Beteiligung.

Bei aller Gabe erleben viele Hochsensible die Welt aber auch als viel zu groß und zu laut, sodass auch die Schattenseite der Hochsensibilität eine wichtige Rolle spielt: Überreizung und überlastungsbedingte psychische und psychosomatische Erkrankungen erhöhen das Bedürfnis nach Schutz, Abgrenzung und guter Selbstfürsorge.

Oftmals haben Hochsensible das Empfinden, schon immer „irgendwie anders” gewesen zu sein, was zu inneren Zweifeln, Verunsicherungen und Gefühlen von „ich verstehe mich nicht” führen kann. Insofern ist die Förderung einer Bewusstheit für das eigene Potenzial ein weiteres wichtiges Ziel.

Hochsensible Kinder wiederum stellen oft eine große Herausforderung für Eltern und Umfeld dar: Wie man mit hochsensiblen Kindern umgeht, hat einen entscheidenden Einfluss darauf, ob sie sich geliebt und angenommen fühlen oder ob sie eher glauben, dass sie so, wie sie sind, nicht richtig sind. So brauchen diese Kinder Wegbegleiter, die einerseits klar sind, die aber andererseits auch das So-Sein der Kinder ernst nehmen, deren Grenzen achten, aber auch ihre Begabungen sehen und fördern.